Praktische Tipps um negative Gedanken vorm Vorstellungsgespräch loszuwerden

Tipps, negative Gedanken loswerdenVor Vorstellungsgesprächen sind wir häufig sehr nervös und machen uns jede Menge Gedanken. Viele Bewerber verzichten auch lieber auf ein Getränk beim Vorstellungsgespräch. Aus den unsicheren Gedanken entsteht ein Teufelskreis.

Ich hatte Ihnen ja ganz praktische Tipps versprochen, wie wir aus dem Teufelskreis wieder herauskommen und die bekommen Sie jetzt auch!

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Praktische Tipps, um negative Gedanken vor einem Vorstellungsgespräch loszuwerden

Gedanken beim Vorstellungsgespräch: Wie werden Sie die verbalen Beschimpfungen und Quasi-Motivation los?

Sie merken, dass Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch selber beschimpfen und mit der verbalen Peitsche motivieren?

„Los, du Flasche! Dieses Mal muss es mit der Bewerbung klappen!
Wehe, wenn du dieses Vorstellungsgespräche wieder versaubeutelst!“

Wohin diese Gedanken führen, das haben wir bereits gesehen. Nun beschließen Sie, dass Sie endlich mit diesen verletzenden und abwertenden Gedanken aufhören werden.

Vor Vorstellungsgesprächen mit Selbst-Beschimpfung aufhören

Da wir uns an den Jargon der Selbst-Beschimpfung so gut gewöhnt haben, klappt es nicht so einfach, damit aufzuhören. Wir brauchen also eine drastische Maßnahme, um die Veränderung einzuleiten.

Sobald wir bemerken, dass wir wieder auf dem negativen Gedanken-Karussell der Selbst-Beschimpfung sitzen, sagen wir laut zu uns selbst:

„Stopp!“

und schlagen mit der Hand auf den Tisch, um den Krach noch zu verstärken.

Stopp! Erschrecken wir uns selbst! 😉

  • Vielleicht erschrecken wir uns vor unserer eigenen Lautstärke,
  • vielleicht finden wir es albern,
  • vielleicht müssen wir über uns lachen.

Egal, was ist, wir haben das Gedanken-Karussell unterbrochen und das ist das Wichtigste.

Gehen wir liebevoll und verständnisvoll mit uns um!

Jetzt können wir beginnen, mit uns selbst liebevoll & verständnisvoll umzugehen.

Jawohl, liebevoll & verständnisvoll, da haben Sie richtig gehört. Denn das ist es, was wir brauchen und viel zu wenig von uns erhalten.

Denn so, wie wir uns häufig behandeln, würden wir niemand anderen behandeln. Also fangen wir einfach an, Verständnis für uns aufzubringen & uns so positiv zu motivieren und vorzubereiten.

Uns gut behandeln: Drehen wir einen neuen Film!

Eine Möglichkeit, uns liebevoll auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten und, das ist die Möglichkeit, einen inneren Film zu drehen.

Wir drehen also in Gedanken einen Film über unser Vorstellungsgespräch. Wir haben natürlich die Hauptrolle, nämlich die des Bewerbers.

Wir sind der Star unseres inneren Films!

Wichtig ist, dass wir der Star in dem Film sind und dass es ein Happy-End gibt.

Innerer Film: Lieber Romantik oder Action?

Welche Art von Filmen mögen Sie am liebsten? Sind es Action-Filme oder romantische Filme?
Drehen Sie Ihren inneren Film so, wie Sie in am liebsten haben, mit allen spannenden oder romantischen Elementen, die Ihnen einfallen.
Ja, Sie dürfen maßlos übertreiben, dass ist ausdrücklich so gewünscht.

Innerer Film: Schauen Sie ihn sich häufig an und genießen Sie!

Diesen Film lassen wir in Gedanken immer wieder im Kopf ablaufen.

Wir sehen dann, wie wir optimal im Vorstellungsgespräch auf die Fragen reagieren und uns selbst präsentieren.

Und wenn wir bei dem Film vor Romantik dahinschmelzen oder vor lauter Spannung hin und weg sind, dann haben wir keinen Platz in uns für abwertende Gedanken oder Gefühle.

Das Ziel des inneren Films

Sie beschäftigen sich mit dem Happy-End und mit den richtig guten Szenen Ihres Vorstellungsgesprächs, die wahnsinnig gut gelaufen sind.
Sie stellen sich in Gedanken quasi auf Ihren Erfolg ein und da habven abwertende, verletzende Gedanken und Gefühle keinen Platz.

Jetzt habe ich Ihnen einige Werkzeuge („Stopp“ und „Innerer Film“) an die Hand gegeben, wie Sie den Teufelskreis des Lampenfiebers und die Abwärts-Spirale unterbrechen können.

Die Frage bleibt jedoch: Wie werde ich mein Lampenfieber los?

Wenn Sie sich die Literatur dazu anschauen und im Internet googeln, dann könnte man meinen, es geht zu, wie auf einem Schlachtfeld: Da bekämpfen oder besiegen wir unser Lampenfieber.

Warum es in meinen Augen großer Quatsch ist, sein Lampenfieber bekämpfen zu wollen, das lesen Sie im nächsten Artikel!

Bis dahin meine Bitte an Sie:

Nutzen Sie Ihr Lampenfieber und arbeiten Sie daran, sich so vorzubereiten auf Ihr Vorstellungsgespräch, was und wie Sie es brauchen. Wenn Sie Unterstützung haben, möchten, bin ich gerne für Sie da. Entweder in einem Seminar oder bei einer Einzelberatung.

Bis bald und viel Erfolg mit Ihrem Vorstellungsgesprächen!

Kommunikationstrainerin Christine Naber-Blaess Gesprächsführung Lampenfieber-AbbauSie brauchen Unterstützung?
Ich bin gerne für Sie da. Entweder in einem Seminar oder bei einem Einzeltraining.
Schreiben Sie mir und wir vereinbaren einen Termin um Ihr Vorstellungsgespräch optimal vorzubereiten!

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