Gesprächsführung – Gesprächstechnik des Zuhörens

Gesprächsführung Gesprächstechnik ZuhörenSie möchten wissen, wie Sie ein Gespräch beeinflussen können? Wie Sie Konflikte und Missverständnisse von vorne herein vermeiden können? Oder wie Sie ein Gespräch auf den Punkt bringen können, um die Basis für weitere Gespräche zu legen?

All das ist möglich durch die Gesprächstechnik des Zuhörens.

Es gibt viele Arten des „richtigen“ Zuhörens. Da sind zum Beispiel

  • den Anderen ausreden lassen
  • das aufnehmende Zuhören
  • das umschreibende Zuhören
  • das aktive Zuhören

Richtig Zuhören können Sie bereits? Sie sind ja nicht taub? Ja, ja, dieser Glaube ist weit verbreitet. 😉

Gesprächstechnik Zuhören: Den Anderen überhaupt ausreden lassen

Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden! Das ist doch  selbstverständlich, meinen Sie? Leider ist es nicht mehr selbstverständlich. Ich bemerke in den letzten Jahren immer häufiger in Gesprächen die Tendenz, dass der Gesprächspartner unterbrochen wird, weil „man ja weiß“, was der Andere sagen wollte.

Das hört sich jetzt vielleicht banal an. Tatsächlich verbergen sich mehrere Probleme dahinter, im schlimmsten Fall hat das häufige unterbrochen-werden üble Konsequenzen für Sie!

Probleme, die entstehen können, weil Sie Ihren Gesprächspartner nicht ausreden lassen:

  •  Es entsteht keine positive Gesprächsstimmung, die sehr nützlich für den weiteren Verlauf des Gesprächs sein kann.
  • Die wertschätzende Beziehung zu Ihrem Gegenüber wird überhaupt nicht aufgebaut, weil Sie den anderen nicht ausreichend beachten und wahrnehmen
  • Es ist schlicht und einfach unhöflich, dem anderen „über den Mund zu fahren“. Wenn Ihr Gesprächspartner auf höfliches, wertschätzendes Verhalten Wert legt (wie die meisten Menschen), wird er diese Unhöflichkeit bemerken. Ja, selbst dann, wenn er selber dazu neigt, Sie nicht ausreden zu lassen. 😉
  • Als „Retourkutsche“ lässt Sie Ihr Gesprächspartner jetzt seinerseits nun nicht mehr ausreden. Das Gespräch wird zu einem Wettstreit, zu einem Schlagabtausch, wer gerade das Rede-„Recht“ hat.
  • Es besteht eine eher hektische Grundstimmung, weil das Gespräch aus Satzfragmenten besteht und keine Gedankenpausen gemacht werden, die einem Gespräch Ruhe bringen.
  • Der Andere ist genervt, weil er ständig unterbrochen wird und reagiert entsprechend, z.B.
  • bricht er das Gespräch ab
  • „ärgert“ Sie jetzt seinerseits
  • lässt Sie seinen Unmut spüren, ohne dass er den Grund seiner Gereiztheit nennt

Im schlimmsten Fall erreichen Sie Ihr Gesprächsziel nicht oder nur unter für Sie schlechteren Bedingungen. Ist es das wirklich wert?

Sie sehen also, dass alleine das einfache „ausreden lassen“ bereits sehr nützliche Wirkung hat.

Beobachten Sie in den nächsten Tagen doch einmal die Gespräche, die Sie führen oder die andere führen und bei denen Sie „unbeteiligter Zuhörer“ sind, mit anderen Augen und offenen Ohren.

Lassen alle Gesprächspartner einander ausreden?

 

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Kommunikationstrainerin Christine Naber-Blaess: Gesprächsführung und Fragetechniken

Sie möchten mehr über die verschiedenen Gesprächsbausteine erfahren? Dann stöbern Sie gerne in meinem Rhetorik-Blog und lesen die anderen Artikel über Gesprächsführung.

Vielleicht möchten Sie lieber direkt selber aktiv werden? Dann kommen Sie zum Seminar: Erfolgreiche Gespräche durch Gesprächsführung: Wertschätzend-Authentisch-Souverän

Ich freue mich auf Sie!

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