Fragetechniken: Realität und Theorie zu offenen bzw. geschlossenen Fragen

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Wenn man von Fragetechniken hört oder liest, dann sind die bekanntesten Fragetechniken die der offenen Fragen bzw. der geschlossenen Fragen.

Was steckt hinter diesen häufigsten Fragetechniken?

Die offenen Fragen

 

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Bei einer offenen Frage geht der Fragesteller davon aus, dass er eine ausführliche Antwort erhält. Er stellt also die Frage so, dass der Befragte in einem ganzen Satz oder in ganzen Sätzen antwortet und sich der Befragte bemüßigt fühlt, in einem ganzen Satz zu antworten.

 

Geschlossene Frage

Bei einer geschlossenen Frage soll der Befragte alleine durch die Wortwahl der Frage dazu animiert werden, dass er nur mit „Ja“ oder „Nein“ antwortet.

Soviel zur Theorie! 😉

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Sie merken bereits an meiner Wortwahl, dass ich dem Ganzen sehr sehr skeptisch gegenüberstehe.

Ja, ich bin Kommunikationstrainerin und ja, ich finde die Dogmen der letzten 20-25 Jahre im Bereich Rhetorik sehr überholungsbedürftig.

 

Warum klappt das mit den offenen/geschlossenen Fragen nur in der Theorie?

Es gibt genug Menschen, die bei einer offenen Frage in der Lage sind, entweder mit „Ja“ oder „Nein“ oder mit einem kurzen Ein- oder Zwei-Wort-Satz zu antworten.

Und ebenfalls gibt es viele Menschen, die auf eine geschlossene Frage zwar mit „Ja“ oder „Nein“ antworten aber dann ellenlang erzählen. Ganz egal, ob das jetzt hundertprozentig auf die Frage passt oder nicht.

Deshalb verwenden Sie offene und geschlossene Fragen und probieren Sie es ruhig aus aber wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Gegenüber nicht so reagiert, wie Sie es gerne hätten.

Das ist das Schöne an der heutigen Zeit:

Dass unsere Gespräche auch im Geschäftsleben offener und lockerer werden und dass solche rhetorischen Tricks einfach durch unsere Persönlichkeit, durch unsere Selbstsicherheit und durch unser Selbstbewusstsein einfach nicht mehr funktionieren.

So einfach lassen wir uns nicht manipulieren und auch unsere Geschäftspartner werden zum Glück nicht mehr so manipulierbar.

Das mag auf der einen Seite für Verkäufe oder Verhandlungen anstrengend sein aber mir persönlich ist das sehr, sehr viel lieber. Denn ich weiß, ich habe einen erwachsenen, selbstbestimmten Kunden vor mir, der selber entscheiden kann ob er meine Produkte kaufen möchte, ob er meine Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte oder halt nicht.

In meinen Augen ist diese wertschätzende Basis nützlicher als alle rhetorischen Tricks. Dieses gegenseitige Akzeptieren als vollwertige Gesprächspartner ist für mich als Unternehmerin und als Mensch unbezahlbar und führt zu Geschäftsabschlüssen, die Bestand haben.

 

Neuer Videokurs „Fragetechniken“ in Vorbereitung!

 

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