Erfolgreiche Vorträge halten: Nutzen Sie visuelle und emotionale Anreize!

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Der Redner interessiert sich nur für sich und seinen Vortrag …

Sicher kennen auch Sie solche Situationen:

Sie sitzen gemütlich im Publikum, und freuen sich auf den Fachvortrag, den Sie gleich hören werden:

Der Redner schlurft zum Rednerpult ohne Sie eines Blickes zu würdigen, legt sein 30-seitiges Manuskript ab, schwingt sich hinter das Pult und hält sich daran fest, als ob es eine Rettungsinsel im wilden Ozean wäre.

Seine monotone Stimme, die die nächsten 30 Seiten auf Sie herabprasselt, wirkt einschläfernd und Sie können nur mit Mühe wach bleiben. Obwohl Sie das Thema grundsätzlich interessiert, und Sie ihm inhaltlich recht geben, steigt Ihre Ablehnung für den Redner. Sie sind freiwillig hier erschienen und der Redner würdigt Sie die ganze Zeit keines Blickes.
Statt einen interessanten Abend zu haben, ist Ihr einziger Wunsch nun, dass der Vortrag endlich ein Ende haben möge, und Sie gehen dürfen.

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Kein erfolgreicher Vortrag: Wann dürfen Sie endlich gehen?

Fachkompetenz alleine reicht nicht aus

Ich gebe zu, dass mein obiges Beispiel etwas drastisch gewählt ist. Aber Sie sehen deutlich, das Fachkompetenz alleine für einen guten Vortrag nicht ausreicht. Selbst ein hochmotiviertes Publikum hat Probleme, dem fachlichen Inhalt zu folgen, wenn es keinerlei visuelle oder emotionale Anreize erhält.

Was sind visuelle und emotionale Anreize?

Keine Bange, es ist nicht so schwierig, wie es klingt. 😉
Ich bin sicher, dass Sie diese Anreize als Zuschauer bereits unbewusst wahrnehmen und anerkennen. Ein kleiner Schritt ist es dann nur noch für Sie, Ihre Erkenntnisse als Zuschauer umzusetzen, sodass Sie selber in der Rolle eines Redners brillieren können.

 Visuelle Anreize

Wie Sie wissen, verfügen wir Menschen über vielfältige Sinneskanäle, die uns das Lernen und Erleben erleichtern.

Wenn wir bei einem Vortrag lediglich die Stimme des Redners hören, dann reicht uns das vielfach nicht aus. Wir möchten noch durch mindestens einen weiteren Sinneskanal angesprochen werden. Noch besser wäre es natürlich, wenn wir während des Vortrags unsere verschiedensten Sinneskanale nutzen könnten. Auf diese Weise empfinden wir den Vortrag als spannend, wir empfinden uns quasi als „aktiv dabei“, bleiben wach und interessiert.

Was heißt das im Klartext?

Wir wollen den Vortragenden nicht nur hören, sondern auch sehen. Auf üppige Powerpointfolien können wir sehr gut verzichten, denn diese wirken ebenfalls einschläfernd. Noch schlimmer ist, dass überladene Powerpointfolien dem Publikum signalisieren: „Seht her, ich, Folie, bin wichtig!“ Der Redner hingegen wird zum Nebenschauplatz degradiert.
Damit der Redetext weiterhin die Hauptsache bleibt, reichen kleinere visuelle Anreize. Diese können beispielsweise in der Person des Vortragenden bestehen. Seine Körpersprache, seine Mimik und Gestik reichen bereits aus, um unsere Aufmerksamkeit zu halten.

Ein andauernder Blickkontakt ins Publikum bei dem wir uns ab und an als Einzelperson angesprochen fühlen, verstärkt die Überzeugungskraft und die Wirksamkeit der Aussagen. Dass die Stimm-Modulation des Vortragenden den Inhalt der Worte widerspiegelt, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Aus all diesen Gründen sollte ein Redner möglichst auf ein Rednerpult verzichten, denn dahinter verschwindet seine Person und der größte Teil seiner Persönlichkeit.

Emotionale Anreize

Der Redner möchte sein Publikum in seinem Sinne beeinflussen, es für sich und sein Anliegen gewinnen. Manche Redner haben sogar den hehren Anspruch, Ihr Publikum zu begeisterten.

Die Vorteile der visuellen Anreize habe ich eben beschrieben. Das Schöne ist, dass durch das Ansprechen der verschiedenen Sinneskanäle das Publikum gleichzeitig auch auf der Beziehungsebene angesprochen wird.

Denn der Redner signalisiert dadurch, dass ihm das Publikum wichtig ist, dass er gerne mit uns Kontakt aufnimmt und mit uns interagiert. Ein guter Redner zeigt uns dadurch, dass er sich quasi „auf Augenhöhe“ mit uns befindet und uns als gleichberechtigte Ansprechpartner ansieht. Diese Wertschätzung, die wir indirekt erfahren, führt zu positiven Gefühlen gegenüber dem Redner.

 

Nur charisamtische Redner beeinflussen ihr Publikum

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Erfolgreiche Vorträge halten: Charismatische Redner haben den Mut, sich zu zeigen!

Wenn Sie nun demnächst selbst als Redner auftreten, beachten Sie bitte folgendes:
Eine positive Beziehung zum Publikum können Sie nur durch positive Präsenz aufbauen. Sie zeigen sich Ihrem Publikum offen und ohne „Ritterrüstung“. Dadurch sagen Sie quasi „Schaut her, so bin ich!“ und hoffen, dass das Publikum Sie sympathisch findet. Nur indem Sie in -positivem- Kontakt mit dem Publikum sind, können Sie deren Sympathien gewinnen. Und erst dann können Sie mit Ihren Argumenten überzeugen. Im optimalen Fall bauen Sie ein Gemeinschaftsgefühl auf und aktivieren Ihr Publikum, sodass der „Call to action“ am Ende Ihrer Rede dankbar und vielfach aufgegriffen wird.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und viel Spaß beim Ausprobieren!